- Reisebericht über die Schulabschlussreise der Klasse TE-7 ZH -


nach Schottland vom 6. – 11. Mai 1999

mit

Lukas Ingold, Marcel Fritzenwallner, Philipp Frommenwiler, Ralf Schlömilch
 

Ein Reisebericht aus dem Land der Lochs und Clans, mit seinen Castles und den Highlands

Zürich – Edinburgh – Wormit – Nairn – Oban – Edinburgh – Zürich


1. Tag : Zürich – Edinburgh – Wormit

10:00 Treffpunkt im Flughafen zur Besprechung der Reiseroute. Nach der üblichen 1 stündigen Verspätung wegen überlasteten Flugstrassen wurden wir endlich zu unserem Flugzeug gebracht. Dies war zu unserer Überraschung eine 2 Motorige (Propeller) Saab Maschine. Nach einer zusätzlichen Wartezeit erfolgte dann endlich der Abflug mit Crossair Flug LX858 nach Edinburgh. Unterwegs gab es einen vorzüglichen Service mit Champagner zur Begrüssung.

Bei der Ankunft in Edinburgh wurden wir mit typisch schottischem Wetter begrüsst. Vom dickem Nebel und ein bisschen Regen und Wind liessen wir uns aber nicht beeindrucken. Am Flughafen übernahmen wir unseren Mietwagen, einen Vauxhall (Opel) Astra Kombi von AVIS. Ralf machte seine erste Erfahrungen mit dem Links Verkehr.

Über die gewaltige Tay Road Bridge geht es an der Küste entlang, mit Meersicht bis zur Nebelgrenze, nach Wormit.
Unterwegs hielten wir in Kirkcaldy kurz an (Tea time). Bei der Weiterfahrt nach St.Andrews hätte Ralf beinahe einen Bus in einem Kreisel `überfahren´. In St.Andrews, dem Geburtsort des Golf Sports, besichtigten wir die Ruine einer damals stattlichen Kathedrale.In der Nähe kamen wir noch an einer Burg Ruine vorbei welche direkt am Meer liegt. Das Wetter scheuchte uns schon bald zur Weiterfahrt auf.
Ca. um 6:00 PM kamen wir im Sandford Hotel, einem sehr schönen Landhaus bei Wormit an wo wir die einzigen Gäste waren.

Nach dem Bezug der Zimmer genehmigten wir uns, in der gemütlich eingerichteten Bar, einen ersten Eindruck der schottischen Whisky’s. Wobei uns der House-Lord und seine hübsche Tochter bei der Auswahl berieten. Unser ´typisch schottisches´ Abendessen bestand aus Beefburger and chips. Daran könnte sich Mac Donalds ein Beispiel nehmen.
Nach dem Abendessen genehmigten wir uns ein paar Pints of Beer und probierten verschiedene Whiskys im gemütlichen Saal mit Cheminée wo wir die nächste Etappe planten.


2. Tag : Wormit – Nairn

Das Wetter zeigt sich wieder mal von seiner besten Seite (Nebel, Regen). Marcel hat an seinem Wecker vergessen die schottische Zeit einzustellen womit Lukas eine Stunde zu früh unter der Dusche stand L . Nach einem reichhaltigen schottischen Frühstück ging unsere Reise weiter. Diesmal mit Lukas hinterm Steuer.

Nach einer kleinen Irrfahrt am Hafen von Dundee erreichen wir das Glamis Castle. Hier konnten wir auf einem geführten Rundgang einige schöne Zimmer besichtigen, in denen früher Queen Elizabeth II. sowie ihre Mutter Margaret ihre Kindheit verbrachten.

Auf der Weiterfahrt kamen wir an der Ruine des Edzell Castles vorbei, wo wir jedoch nur kurz anhielten. Danach ging es weiter zum Balmoral Castle, dem Feriensitz der britischen Royals. Bei diesem schönen Castle konnte jedoch nur der Ballsaal besichtigt werden.

Weiter ging es über das zentrale, vom Nebel bedeckte Hochland in Richtung Nairn. Die fahrt in der hügligen Landschaft war mit einer Achterbahn vergleichbar. Lukas hatte jedenfalls seine Freude daran. Da die Zeit zu knapp war reichte es nicht mehr für einen Besuch einer Whisky Destillerie im Spey Valley. Deshalb fuhren wir direkt weiter nach Nairn.

In Nairn, wo wir wieder die einzigen Hotel Gäste waren, machten wir einen kleinen Spaziergang am Strand und ins ´Fishertown´. Danach leerten wir uns in einem Pub vor dem Abendessen ein paar Biere hinter die Kiemen.


3. Tag : Nairn – Oban

Am Morgen holten wir unseren Besuch einer Whisky Destillerie nach. Unser neuer Chauffeur Marcel fuhr uns in die Dallas-Dhu Distillerie, welche seit 1983 ausser Betrieb ist, aber für Touristen instand gehalten wird. Dadurch, dass kein Whisky mehr produziert wird, konnten man alles aus der Nähe betrachten. Hier wurde in einem Rundgang die Entstehung des Whiskys vom Weizen Korn bis zum Fass gezeigt. Anschliessend gab es während eines Videos über die Geschichte des Whiskys eine kleine Kostprobe des Rhoderick-Dhu Whiskys.

Von hier aus ging es über einen ´kleinen´ Umweg (Philipp hat die Karte mit einem Schnittmuster verwechselt) zum Loch Ness. Das Loch Ness Museum war noch wegen Renovations Arbeiten geschlossen und Nessie hatte leider keine Lust aufzutauchen. Nach Fish and Chips zum Mittagessen besichtigten wir die Ruine des Urquhart Castle am Loch Ness, welche früher eine der grössten Burgen Schottlands war.
Ankunft am späten Nachmittag im schönen vornehmen Hotel bei Oban.

Vom MacCaigs Tower aus, einem Nachbau des römischen Kolosseums, genossen wir bei Sonnenschein den Ausblick über Oban und den vorgelagerten Inseln. Abendessen in einem kleinen Restaurant mit den kleinsten Tischen wo jeder gerade noch Platz für seinen Teller hatte.


4. Tag : Nairn – Edinburgh

Mit Philipp am Steuer ging es über die Trossachs, einem schönen Wandergebiet (wenn die Sonne scheint), nach Stirling. Rund um Stirling gibt es einige Schlachtfelder auf denen die Schotten um ihre Freiheit kämpften. Hier besichtigten wir das sehr schöne Stirling Castle wo Maria Stuart aufwuchs nachdem sie als 9 Monate altes Baby zur Königin gekrönt wurde. Im Castle ist ein sehr eindrückliches Museum welches über die Einsätze des schottischen Militärs in den vergangenen Kriegen auf der ganzen Welt berichtet. Anschliessend kurzer Besuch des Stirling Jails.

Auf der Fahrt von Stirling nach Edinburgh kamen wir an der riesigen Öl Raffinerie von BP vorbei wo es dementsprechend gerochen hat.

Bezug des Learmonth Hotels in Edinburgh. Anschliessend ging es ins Zentrum zum Ausgang. Nach einem langen Fussmarsch und ein paar Pi(n)t stops in der Altstadt fanden wir ein gutes Restaurant (mit diversen Auto Utensilien ausgestattet) wo es grosszügige Portionen gab.

Nach einem Schlube (Schlummer Becher) ging es zurück ins Hotel.


5. Tag : Edinburgh

Rückführung des Mietwagens zum Flughafen. Nach dem Besuch des Edinburgh Castles ging es auf Shopping Tour.

Am Abend fuhren wir in einem Doppelstöcker (die gibt es nicht nur in London) an den Hafen von Edinburgh wo wir in einem Restaurant mit mongolischem Barbecue geräuchert wurden.


6. Tag : Edinburgh – Zürich

Nach einer letzten kleinen Shopping Tour fuhren wir per Taxi zum Flughafen. Im Flughafen nutzten wir die Wartezeit, wegen der üblichen Verspätung, zum degustieren verschiedener Whiskys im duty free shop.



Ralf Schlömilch TE-7 ZH Juni 1999

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